Montag, 26. Februar 2007
Alltagsliebe
amor und psyche, 23:22h
Kraftvoll und rhythmisch hämmert der Wasserstrahl auf meinen Kopf und bewegt sich langsam in Richtung Nacken herunter. Ich neige meinen Kopf zur Seite, damit der Wasserstrahl meine linke Schulter erfasst. Wie sehr ich es doch liebe, unter der Dusche zu stehen. Meinen Körper mit diesem heißen Nass zu überschütten, zu beobachten, wie mäandernde Rinnsale über meinen Busen rasen, immer um meine Nippel herum springend, an ihnen züngelnd, wie wild gewordene Schlangen, um dann in einem rauschenden Wasserfall an meinem Oberschenkel zu zerstäuben. Zu beobachten, wie meine Haut von der Hitze und dem Wasserdruck rot anläuft und ich nicht genug kriegen kann, von dieser Berührung, die mich anschwellen lässt, wie eine reife Tomate, prall und saftig und von dem Blick an mir herunter, über diese Hügellandschaft aus Fleisch. Oder dieser Schauer, wenn ich mir mit den Händen die Pobacken auseinander ziehe und ein heißer Schwall meine Möse überschwemmt.
Wenn das Wasser dann schweigt, ich innehalte und dem Pochen unter meiner Haut lausche, dann weiß ich, dass das hier Liebe ist, Liebe mit mir selbst.
Meine kleine Alltagsliebe.
Wenn das Wasser dann schweigt, ich innehalte und dem Pochen unter meiner Haut lausche, dann weiß ich, dass das hier Liebe ist, Liebe mit mir selbst.
Meine kleine Alltagsliebe.
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